


Die Geschichte der Elektrolumineszenz
H.J. Round beschrieb 1907 seine Beobachtungen, dass beim Stromdurchgang durch ein mit seiner Spitze gegen ein Siliziumkarbid-Kristall gedrücktes Katzenhaar an der Kontaktstelle ein Leuchten auftritt.Dieser Round-Effekt wird heute vielfach auch als „Lossev-Effekt“ bezeichnet. Lossev zeigte 1923, dass ein Zinksulfid-Kristall unter Einfluss eines elektronischen Feldes Licht emittiert. Im Jahr 1936 hatte George Destriau im Labor der Kernphysikerin Mdm. Curie in Paris an einer Metalllegierung experimentiert um deren Leitfähigkeit zu testen.
Das von ihm verwendete Zinksulfid war versehentlich mit Kupfer verunreinigt worden und zeigte eine Lichtemission auf als er hohe elektrische Felder an diese Legierung anlegte.
Destriau verfolgte den Effekt weiter. Seine Arbeiten dienen heute als Grundlage für die Entwicklungen moderner EL-Folien wie wir sie Ihnen anbieten können. Heutige EL-Leuchtsysteme vermögen daher viel mehr zu leisten und können Licht an Orte bringen, wo bis dato keine Beleuchtung möglich war.
